Die Frage stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler, die gerade ihr Abitur hinter sich haben. Was soll ich studieren? Gerade für Behinderte, die gerne einmal ins Ausland möchten, ist leider nicht alles so barrierefrei, wie es gewünscht ist. Allerdings gibt es eine Menge Möglichkeiten, der Sache auf den Grund zu gehen.
Bevor man sich entscheidet, sollten wichtige Dinge geklärt werden.
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Am 14. und 15. September 2011 findet in Dornbirn der Kongress „Voneinander lernen“ statt. Ausgerichtet wird diese Veranstaltung von der Organisation 53 Grad Nord. Die Organisation veranstaltet diesen Fachkongress in Zusammenarbeit mit der Institution für Sozialdienste, IFS aus dem österreichischen Vorarlberg. Die Institution IFS fungiert als Träger für den Verein Spagat. Dieser Verein setzt sich sehr für die Belange behinderter Menschen in Studium und Beruf ein.
Teil des Kongressprogramms ist ein Vergleich dreier Systeme, wie die Umsetzung der UN-Konvention zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben umgesetzt wird. Präsentiert werden Lösungsansätze aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Als kleines Extra obendrauf stellt der Verein Spagat am darauf folgenden tag seine Arbeit näher vor. Auf diesem Kongress wird explizit auf die Belange von Menschen mit Behinderung im Studien- und Berufsleben eingegangen.
Weitere Informationen über die Veranstaltung und die beteiligten Institutionen gibt es hier.
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Entschließt sich ein behinderter Studierender einen Teil seines Studiums im Ausland zu absolvieren, kann er bei verschiedenen Hochschulen eine Beratung in Anspruch nehmen. Eine Hochschule, der die Belange und Bedürfnisse behinderter Menschen besonders am Herzen liegt, ist die Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Behinderte Studierende, die dort studieren und sich zum Ziel gesetzt haben, ihr Studium durch einen Aufenthalt im Ausland zu bereichern, haben Anspruch auf ein umfassendes Beratungsangebot.
Eine Beauftragte, die sich exklusiv um die Belange Studierender mit Behinderung kümmert, kann von den betroffenen Studierenden aufgesucht werden. Gemeinsam werden die Möglichkeiten für jeden Einzelnen analysiert. Die Mitarbeiterin der technischen Hochschule gibt ausführliche Informationen über das Studienangebot im Ausland. Weiterhin sucht sie mit dem behinderten Studenten nach einer geeigneten Finanzierungsmöglichkeit. Ebenso klärt sie mit dem Student, welche Vorkehrungen getroffen werden müssen, um das Studium im Ausland erfolgreich durchführen zu können. Auch für eine Assistenz wird gesorgt. Read the rest of this entry »
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Behinderte Studierende, die zur Bewältigung ihres Studienalltags einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen, können dies bei einem Auslandsstudium in Spanien vorfinden. Dies meint zumindest eine betroffene Studentin in ihrem Erfahrungsbericht. Die Studierende studierte für einige Semester Technischen Umweltschutz an einer Hochschule im spanischen Valencia. Um ein projektbezogenes Studium im Ausland erfolgreich durchführen zu können, muss vorweg eine ausführliche Informationsbeschaffung stehen. Dies gilt vor allem für Studierende mit einer Behinderung, weil ein Auslandsaufenthalt einer gründlichen Organisation bedarf.
Die Studentin gibt an, dass eine selbstbestimmte Recherche auf jeden Fall zu einem eigenständigen Studium dazu gehört. Zur Recherche gehört es, sich nach verschiedenen Universitäten in denen ein Praxissemester im eigenen Fach möglich ist umzusehen. Des Weiteren empfiehlt die gehörlose Studentin behinderten studierenden nachzufragen, ob es schon Erfahrungen mit studierenden mit der gleichen Behinderung gegeben hat. Dies könnte die Zusammenarbeit vor und während des Aufenthalts im Ausland erheblich erleichtern. Read the rest of this entry »
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Blinde und sehbehinderte Studierende können sich auf verschiedene Stipendien bewerben, die es ihnen ermöglichen, einen Studienaufenthalt im Ausland durchzuführen. Die finanzielle Förderung wird auch benötigt. Blinde und sehbehinderte Studierende brauchen Unterstützung für die erfolgreiche Durchführung ihres Studiums im Ausland. Beispielsweise muss eine Vorlesekraft und eine Betreuungsperson sie zu den Vorlesungen und Seminaren an den ausländischen Universitäten begleiten.
Eine Stiftung, die ausschließlich blinde und sehbehinderte Studierende mit einem Stipendium für einen universitären Auslandsaufenthalt unterstützt, ist die Paul und Charlotte Knise Stiftung. Der Antrag kann formlos von den behinderten studierenden eingereicht werden. Die Stiftung ist in Berlin ansässig und bietet blinden und sehgeschädigten Studierenden eine umfassende Beratung an. Read the rest of this entry »
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Im Rahmen des Leonardo da Vinci Projekts werden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln Praktikumsaufenthalte im Ausland behinderter studierender gefördert. Die Förderung erfolgt in Form eines Stipendiums. Auf diese Stipendien können sich behinderte studierende aus ganz Deutschland bewerben. Aktuell wurde das Projekt bis 2012/13 bewilligt.
Das Leonardo da Vinci Projekt ist ein Programm der Europäischen Union. Ziel des Programms ist die Verbesserung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine nationenübergreifende Zusammenarbeit wird durch das Projekt unterstützt. Das Projekt unterstützt verschiedene Reformvorhaben. Darunter auch die Entwicklung eines Kreditpunktesystems. Das Programm ist das größte Förderungsprogramm, was sich zur Aufgabe gemacht hat, die berufliche Bildung behinderter und nichtbehinderter Studierender zu unterstützen. Read the rest of this entry »
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Ein Semester im Ausland zu studieren ist für den erfolgreichen Abschluss eines Hochschulstudiums wichtig geworden. Dies gilt auch für Menschen mit einer Behinderung. Da behinderte Menschen individuelle Bedürfnisse haben und häufig auch der Förderbedarf, sowie die Organisation des Auslandsaufenthalts einer langen Planung bedürfen, sollte das auch bei einem Studienaufenthalt in England so sein.
Ein behinderter Student der Dokumentations- und Kommunikationswissenschaft entschloss sich dazu sein Praxissemester an einer englischen Hochschule zu verbringen. Ausschlaggebend für die Wahl des Landes war vor allem die Sprache. Der betroffene Student verfügte über gute Englischkenntnisse und deshalb fiel die Wahl auf eine englische Hochschule. Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz hörte sich der schwerhörige Studierende zunächst in seinem näheren Umfeld um. Er erfragte, ob Firmen in England bekannt seien, an die er sich wenden könne. Ebenso recherchierte der Studierende umfassend im Internet nach Firmen, die ihn interessieren könnten. Letztendlich kam der Student bei einer Firma, die mobile, elektronische Messgeräte für chemische und physikalische werte herstellt unter. Besonders wichtig für einen behinderten Studierenden ist der Erfahrungsaustausch. So unterhielt sich der schwerhörige Student, bevor er sein Praxissemester in England absolvierte mit einer behinderten Studentin, die bereits dort gewesen ist. Die neuen Informationen halfen ihm bei der Organisation und Durchführung seines Aufenthalts im Ausland. Read the rest of this entry »
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Das Europäische Parlament bietet behinderten Menschen die Möglichkeit, ein bezahltes Praktikum zu absolvieren. Angeboten werden die Praktika behinderten Hochschulabsolventen und Interessierten, deren Qualifikationen unterhalb des Hochschulniveaus anzusiedeln sind. Hauptziel dieses besonderen Programms ist es, Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Arbeitserfahrung im Europäischen Parlament zu ermöglichen.
Ein Praktikum in der Organisation hat eine Dauer von fünf Monaten. Beginn ist immer entweder der 01. März oder der 01. Oktober eines Jahres. Es ist zu beachten, dass es keine Möglichkeit gibt, das Praktikum zu verlängern. Ein Praktikum im Europäischen Parlament bietet keine Aussicht auf eine anschließende Beschäftigung in der Organisation.
Mit seinen Praktikumsprogrammen möchte das Europäische Parlament die Chancengleichheit von Frauen und Männern mit Behinderung fördern. Ins Leben gerufen wurde diese Idee im Jahre 2006, als die Organisation erstmals ein Praktikumsprogramm für behinderte Menschen anbot. Die Eingliederung behinderter Menschen ins Arbeitsleben soll mit diesen Angeboten erleichtert werden. Read the rest of this entry »
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Am 26. und 27. Mai 2011 findet der diesjährige Bodenseekongress in Friedrichshafen statt. Veranstaltet wird der Kongress von der „Initiative Lifelong Learning“.
Die Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, den Anspruch behinderter Menschen auf lebenslanges Lernen zu verdeutlichen. Verschiedene Initiativen werden ihre Konzepte präsentieren und laden anschließend zu einer Diskussion ein.
Der Kongress kann als eine Austauschplattform für Menschen mit Behinderung gesehen werden. Bildungsangebote in verschiedenen Ländern, die die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben unterstützen, werden vorgestellt. Read the rest of this entry »
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Ein Studium im Ausland aufzunehmen, ist für behinderte Studierende häufig mit besonderen Barrieren und Hindernissen verbunden. Deshalb sollte ein Studienaufenthalt im Ausland, schon zu Beginn des Studiums geplant und organisiert werden. Ansprechpartner für behinderte Studenten sind immer die Behindertenbeauftragten der jeweiligen Universität oder Fachhochschule. Dort können sie beratende Angebote in Anspruch nehmen und sich ausführlich und umfassend informieren.
Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder hat sich zur Aufgabe gemacht, behinderte Studierende besonders zu unterstützen, damit sie ihren Traum in die Realität umsetzen können. Die Mitarbeiter der Viadrina wissen um die Schwierigkeiten, die es für einen behinderten Studierenden mit sich bringt und unterstützen bei deren Bewältigung. Die Europa-Universität hat verschiedene Partneruniversitäten. An diese sollen behinderte Studierende problemlos vermittelt werden. Read the rest of this entry »
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