Für Studenten mit einer Behinderung ist das Auslandsstudium  innerhalb von Europa geradezu eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Förderprogramme Erasmus, Sokrates und Leonardo leisten dabei einen großen Anteil für die Mobilität von Studenten im europäischen Hochschulraum.

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Das französche ’savoir vivre’ findet natürlich ganz besonders in der Hauptstadt von Frankreich, in Paris, statt. Ein Auslandsaufenthalt mit einer Behinderung soll dafür kein Hindernis sein. Deshalb hier ein paar “Insider” Tipps zu der Freizeitgestaltung für Studenten in Paris. Diese Aktivitäten sind auch für Studenten mit einer Behinderung wunderbar zu bewältigen.

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Viele Studierende mit Behinderungen benötigen beim Auslandsstudium persönliche Assistenzen zur Unterstützung in Vorlesungen und im Tutorium. Außerdem werden Assistenzen zur Vor- und Nachbereitung des Lehrinhalts und zur Unterstützung im täglichen Leben benötigt. Welche Assistenzen ihr für euer Auslandsstudium in Anspruch nehmen könnt, findet ihr hier:

- Die Studienhelfer sind eine der beliebtesten Assistenzen. Besonders in der USA sind diese Assistenzen sehr weit verbreitet. Studienassistenzen sind in der Regel Studenten aus demselben Semester oder aus höheren Semestern. Sie stehen für Assistenzleistungen zur Verfügung, die im Studienalltag notwendig werden. So fertigen sie zum Beispiel Vorlesungsmitschriften für behinderte Studierende an und unterstützen die Nachbereitung oder auch die Vorbereitung des Unterrichts. Auch bei einer Recherche in der Bibliothek helfen sie z.B. Sehgeschädigten.

- Eine andere Assistenz bieten die Gebärdensprachdolmetscher. Gehörlose Studierende benötigen in der Regel zur Teilnahme an Vorlesungen und Seminaren die Übersetzung des gesprochenen Wortes in Gebärdensprache durch entsprechende Dolmetscher. In ganz seltenen Fällen gibt es aber auch schon Videos mit Gebärdendolmetschern auf den Online Portalen der Hochschule. Der Regelfall ist allerdings ein Dolmetscher, der mit euch in die Vorlesung geht. Ihr solltet an der jeweiligen Hochschule im Ausland nach solch einer Assistenz fragen und sie rechtzeitig beantragen.

- Zusätzlich zu den beschriebenen Assistenzen habt ihr die Möglichkeit persönliche Assistenzen selbst zu organisieren und als Arbeitgeber zu agieren. Dies bedeutet, dass ihr euch die Assistenzen selbst sucht ihr aber auch gleichzeitig die Arbeitgeberpflichten selbst übernehmt. Ich rate euch allerdings nur dann diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen, wenn ihr mit dem Land, in dem ihr eurer Auslandsstudium plant, sehr vertraut seid. Da dies meistens nicht der Fall ist, solltet ihr diese Assistenz nur in besonderen Fällen realisieren. Ansonsten kommen zuviele administrative Hürden auf euch zu.

Die Erfahrung zeigt, dass Assitenzen generell eine gute Hilfe beim Auslandsstudium mit einer Behinderung sind. Man hat mehr Zeit für Land und Leute und kann die Freundschaften vor Ort besser pflegen. Erkundigt euch vor eurer Abreise nach den möglichen Assistenzen an der Hochschule, so habt ihr es bei eurer Ankunft etwas leichter. Viel Erfolg!

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Erasmus Sondermittel

Nachteilsausgleiche während des Studiums

 

Für Studenten im Ausland mit einer Behinderung gibt es die Möglichkeit  einer Sonderförderung. Diese Sonderförderung für deutsche Studierende im ERASMUS-Programm kann man beim DAAD beantragen. Nach Einreichen und Prüfung des Antrags bekommen Studenten mit einer Behinderung dann eine Sonderförderung im Ausland. Hier findet Ihr ein paar grundsätzliche Details…

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Dezember 30th, 2009

Der Jahreswechsel während des Auslandsstudiums ist eine spannende Sache. Mann lernt das jeweilige Land von einer neuen Seite kennen, zu der man nur einmal im Jahr die Gelegenheit hat. Dennoch sollte man bei einem Auslandsstudium mit einer Behinderung bedenken, dass das neue Jahr auch neue Fristen fürs Studium, für Behördengänge und Anträge für die Behinderung mit sich bringt.

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Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Reisen während eines Auslandsaufenthalt für viele Studenten mit einer Behinderung als hinderlich eingeschätzt wird und deshalb oft nicht in Angriff genommen wird. Das Reisen mit einer Behinderung in den USA ist aber eine überschaubare Angelegenheit. Das Auslandsstudium gewinnt an Qualität und man kann sich ein besseres Bild von Land und Leute machen. Also, Informationen heranschaffen und die Reise planen. Hier schonmal eine paar Hilfestellungen:

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Das es grundsätzlich möglich ist Nachteilsausgleiche für behinderte Studenten während des Studiums in Anspruch zu nehmen, ist ja weitläufig bekannt. Leider sind hierzu immer noch ein paar Fragen offen und wir möchten hier helfen, die wichtigsten Fragen nocheinmal zu klären.

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Wer das Auslandsstudium plant steht schnell vor der Frage wie die Finanzierung des behinderungsbedingten Mehrbedarfs im Ausland angestellt werden soll! Hier zu gibt es verbindliche Regelungen, die aber in manchen Ländern unterschiedlich gehandhabt werden. Deshalb sollte man sich rechtzeitig um alle Informationen und dem behinderungsbedingten Mehrbedarf im Ausland erkundigen.

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Oktober 14th, 2009

Das Flughafenpersonal ist oftmals sehr gut geschult, trotzdem fehlt den Mitarbeitern am Boden und in der Luft in vielen Fällen die Erfahrungen, wie sie mit behinderten Reisenden umgehen müssen. Wenn Ihr also Euer Auslandsstudium plant und mit dem Flugzeug reist, solltet Ihr Euch daher vorab sehr gut bei der Airline informieren, damit Ihr dem Personal ein wenig Hilfestellung geben könnt und ich auf die Reise einstellen könnt.
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Studierende mit einem erheblichen Medikamentenbedarf sollten sich bei Ihrer Krankenkasse über den Krankenversicherungsschutz im Nicht-EU-Ausland informieren.

Solche AUskünfte sollten dann auch schriftlich abgegeben werden, damit es dann aus der Ferne keine Widersprüche gibt.
Da die Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderung in den USA und in Australien besonders gut sind, bemühen sich viele Studenten dort einen Studienplatz zu finden. Dies ist auch eine gute Idee, jedoch sollte vorher die Kostenübernahme für Medikamente mit der Krankenkasse geregelt sein.

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