Trotz chaotischer Metropole ist ein Auslandsstudium in Paris auch mit einer Behinderung (hier Sehbehinderung) möglich. Man sollte aber auch auf einige Dinge vorbereitet sein und wissen wie man sich richtig verhält.
Generell leuchten die Verkehrsampeln schwächer als die Ampeln in Deutschland. Das bedeutet es ist für Sehbehinderte oft komplizierter die Ampelfarbe zu erkennen. Nicht selten sind die Ampeln auch nicht auf ca. 2,0 m Höhe sondern – bei kleinern Überwegen – auf Hüfthöhe und dadurch leicht zu übersehen. Wenn man sich darauf einstellt und damit rechnet, ist es leichter zu bewältigen. Leider gibt es in den seltensten Fällen Ampelanlagen mit akustischen Signalen. Darauf kann man sich also nicht verlassen. Ebenfalls selten sind abgeflachte Bordsteine. Neuere Gebäude und bekannte Sehenswürdigkeiten sind meistens mit Rampen und behindertengerrechten Zugängen ausgestattet.
In Frankreich und Paris gibt es eigentlich überall an den Bahngleisen und Metrostationen spürbare Warnstreifen. Das ist für Sehbehinderte eine RIESEN Hilfe! Leider gibt es keine Ansagen im RER und der Métro. Man ist also darauf angewiesen zu fragen. Einige Busse sind mit ausfahrbaren Rampen ausgestattet, aber die Fahrt mit dem RER oder der Mètro ist auf jeden Fall einfacher im Vergleich zu den Bussen. Wenn man diese “Hindernisse” berücksichtigt, hab ihr auf jeden Fall einen leichteren Start und könnt das Auslandsstudium unbeschwerter angehen.
Verwandte Artikel:
Tags: Frankreich, Métro, Mobilität, Paris, RER, Sehbehinderung, Verkehr
Juli 1st, 2010 at 23:02
[...] Ca va Mobiltät [...]