Die Mobilität für Sehbehinderte ist nach Erfahrung in Australien gut organisiert. Besonders die Universitäten in den Großstädten (Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth, Adelaide) bieten für Sehbehinderte Mobilitätstraining und Kontakt zu Blindenführhundschulen an.
In kürzester Zeit lernt man dadurch wichtige Wege von der Unterkunft zur Universität, einen Überblick über den Innenstadtbereich, und sich auf dem Campus zurechtzufinden. Wenn man einen neuen Weg erklärt haben will, kann man generell sehr problemlos bei der Führhundschule anrufen. Auch für die Organisation im Alltag ist ein Mobilitätstrainer/Mobilitätstraining sehr hilfreich. Australien bietet eine gute Infrastruktur für Sehbehinderte und ihr solltet euch auf jeden Fall mit einem solchen Trainer zusammensetzten. Das tolle daran: Wenn ihr an einer Universität eingeschrieben seid, übernimmt der Australische Staat die Kosten und man muss sich nicht um eine nachträgliche Finanzierung in Deutschland kümmern. Zur Beantragung eines Behindertenausweis benötigt man eine augenärztliche Bescheinigung über die Blindheit. Diesen Ausweis solltet ihr auf jeden Fall beantragen, den man kann damit einige Bahnfahrten günstiger kaufen oder bekommt sie sogar ganz umsonst. Wer also auch verschiedene Städte in Australien besuchen will, sollte bei einer Sehbehinderung diese Option nutzen.
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Tags: Australien, Barrierefreiheit, Mobilität, Mobilitätstraining, Sehbehinderung
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