In Deutschland leben gegenwärtig acht Millionen Menschen mit Behinderungen. Diese Zahl wird noch deutlich anwachsen, nicht zuletzt wegen der steigenden Lebenserwartung, die dazu führt, dass immer mehr ältere Menschen zu Reisenden mit Servicebedarf werden. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass im Jahr 2030 ca. 47% der deutschen Bevölkerung über 65 Jahre sein und im Schnitt 85 Jahre alt werden.

Für rund 10% der Deutschen ist Barrierefreiheit bereits heute zwingend erforderlich, für rund ein Drittel der Bevölkerung ist sie notwendig. Eine Untersuchung der Universität Münster belegt, dass 37% der Befragten auf eine Reise verzichtet haben, weil es keine passenden barrierefreien Angebote gab. Die Hälfte würde öfter verreisen, wenn es geeignete Angebote gäbe; mehr als 60% wären zudem bereit, einen höheren Preis zu bezahlen und in der Nebensaison zu verreisen.

Für die zunehmende Zahl von Menschen mit Behinderung schafft Barrierefreiheit rund um die touristische Servicekette einen Rahmen, der Reisen an jeden gewünschten Ort ermöglicht – unabhängig von Alter oder Grad der Behinderung. Eine Gettoisierung von behinderten Menschen in speziellen Urlaubsanlagen ist weder auf Seiten der Anbieter noch der Nutzer gewünscht. Gefragt sind stattdessen integrative Angebote, die von allen Reisenden genutzt werden können – ganz gleich, ob es sich um Gebäude oder Verkehrsmittel, Dienstleistungen oder Informationsangebote handelt.

Nicht nur die aufwändige bauliche Veränderungen machen ein Hotel, Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff barrierefrei; oft stellen Kleinigkeiten für Menschen mit Behinderung ein unüberwindbares Hindernis dar: Zu hoch angebrachte Lichtschalter, Spiegel, Fahrstuhlknopf oder Notruftaste, das nicht erreichbare Frühstücksbuffet, fehlender Gepäckträgerservice, mangelnde optische, akustische oder tastbare Informationshilfen, schwergängige Türen – die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Ebenso wichtig ist auch, dass das Personal weiß oder lernt, wie mit Menschen mit Behinderung umzugehen ist. Behinderte Gäste benötigen in einigen Situationen einen vom Üblichen abweichenden Umgang. Wer diese Situationen nicht souverän beherrscht, reagiert oft mit Hilflosigkeit, gepaart mit Angst, etwas falsch zu machen, oder kontraproduktivem Übereifer, der von den Betroffenen zuweilen als Bevormundung erlebt wird.

Damit Reisen für mehr behinderte Menschen überhaupt realisierbar und zudem deutlich angenehmer wird, hat sich die DTC GmbH, Disabled Travel Consultants, zum Ziel gesetzt, Reise- und Urlaubsanbieter in Sachen Barrierefreiheit nachhaltig zu unterstützen: Das Dienstleistungspektrum des Unternehmens reicht von umfassender Beratung auf Basis aktueller Daten und wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen über Schulungen bis hin zu Expertentests. Mit echtem Praxisbezug: Als Rollstuhlfahrer kennt Geschäftsführer Konstantin Voswinkel die Problematik im Umgang mit Behinderten, als Tourismus-Manager bringt er darüber hinaus das Verständnis für die notwendigen operativen Zielsetzungen mit.

Für weitere Informationen:

Konstantin Voswinkel
DTC GmbH

Kaiser-Friedrich-Ring 1

40545 Düsseldorf

www.dtc-consultants.de

Tags:

Leave a Reply

FEHLER: Die Unterstützung von GD zur Bildverarbeitung in PHP konnte nicht erkannt werden.

Kontaktieren Sie Ihren Webhoster oder technischen Dienstleister, um die Unterstützung zur Bildverarbeitung mit GD für das Wordpress-Plugin si-captcha in PHP zu aktivieren.

FEHLER: Das Plugin si-captcha hat erkannt, dass die imagepng-Funktion in PHP nicht aktiviert ist!

Kontaktieren Sie Ihren Webhoster oder technischen Dienstleister, um die imagepng-Funktion zur Bildverarbeitung für das Wordpress-Plugin si-captcha in PHP zu aktivieren.