Archive for April, 2011

Mittwoch, April 27th, 2011

Möchte ein hörbehinderter Student sein Studium in der Europäischen Union absolvieren, stehen ihm dazu verschiedene Möglichkeiten und Beratungsangebote zur Verfügung. Hörgeschädigte Menschen haben es bereits im Alltag schwer, ihr Leben zu meistern. Ein Studium im Europäischen Ausland anzutreten, bedeutet für diese Menschen, dass sie eine hohe Hemmschwelle überwinden müssen. Die Behindertenbeauftragten der Universitäten der EU, stehen den gehörlosen Studenten hilfreich mit Rat und Tat zur Seite.

Vor dem Studienantritt in der EU haben gehörlose und schwerhörige Studierende die Möglichkeit, sich bei der BHSA, der Bundesarbeitsgemeinschaft hörbehinderter Studierender und Absolventen, ausführlich und umfassend über ihre Möglichkeiten zu informieren. Die BHSA zeigt den hörbehinderten Studenten unterschiedliche Wege auf und verrät ihnen Anlaufstellen an den Europäischen Universitäten und Fachhochschulen. Ebenso können hörgeschädigte Studierende bei der BHSA ein umfangreiches Beratungsangebot in Anspruch nehmen.

Die BHSA ist als ein eingetragener Verein organisiert. Diesem Verein gehören mehrere hörgeschädigte Menschen an. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen, können sie bei der Beratung individuell auf die Bedürfnisse der interessierten Studenten eingehen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft wurde 1981 gegründet und hat die umfassende Beratung hörgeschädigter Studierender und Absolventen zu ihrem Hauptanliegen gemacht. Beraten wird bei der BHSA nahezu jeder. Zum Einen Interessierte Abiturienten, Studenten und Absolventen, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz nach Abschluss ihres Studiums sind. Aber auch Behindertenbeauftragte von Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen, finden bei der Einrichtung ein informatives Beratungsangebot vor. (weiterlesen …)

Dienstag, April 26th, 2011

Studierende die beabsichtigen, ein oder mehrere Semester an einer Universität im Europäischen Ausland zu studieren, können auf die Förderungsmöglichkeiten des ERASMUS Programms zurückgreifen. Dieses Programm ermöglicht Studierenden einen Auslandsaufenthalt und stellt dafür entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung. Die im Ausland absolvierten Semester können an der heimischen Universität anerkannt werden. Am ERASMUS Programm können natürlich auch Studierende mit einer Behinderung teilnehmen.

Da die Bedürfnisse behinderter Studierender individuell und häufig mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden sind, bietet das ERASMUS Programm für diese Menschen besondere Förderangebote. Zum Einen können sich Studierende mit einer Behinderung umfassend über ihre Möglichkeiten informieren. Angehörige der Europäischen Kommission unterstützen behinderte Studenten bei der Klärung verschiedener Fragen. ERASMUS legt vor Allem großen Wert auf eine umfassende Beratung. Weiterhin werden behinderte Studierende bei der Aufnahme ihres Studiums an einer europäischen Partneruniversität unterstützt. (weiterlesen …)

Am 03.05.2011 findet in Dortmund eine spannende Informationsveranstaltung zum Thema Auslandsstudium mit Behinderung statt. Die Veranstaltung wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn organisiert. Die internationale Fachtagung steht unter dem Motto: „ERASMUS-Mobilität für Alle: Auslandsaufenthalte mit Behinderung”. Wenn ein Student mit einer Behinderung für ein Semester oder auf Praktikumsbasis ins Europäische Ausland gehen möchte, kann er sich auf dieser Veranstaltung umfassend und aus erster Hand über die Fördermöglichkeiten des ERASMUS-Mobilitätsprogramms zu informieren. Behinderte Studierende können bedeutsame Informationen dort direkt erfragen und in Erfahrung bringen. Mitarbeiter dieses speziellen Förderprogramms stehen vor Ort Rede und Antwort.

In Österreich liegt es den Universitäten und Fachhochschulen besonders am Herzen, behinderte Studierende bei der Durchführung ihres Studiums zu unterstützen. Ein eigens dafür ins Leben gerufenes Projekt, kümmert sich individuell um die Bedürfnisse behinderter Studierender.

Neben einem umfangreichen Beratungs- und Informationsangebot, kann der behinderte Studierende auch auf aktive Hilfe zurückgreifen. Das Projekt Uniability ist eine Interessengemeinschaft Behindertenbeauftragter, sowie betroffener verschiedener Universitäten in Österreich. Ziel von Uniability ist es, die Studienbedingungen an allen österreichischen Universitäten zu verbessern. Außerdem sollen die Interessen behinderter Studierender nach außen hin vertreten werden. Interessierte behinderte Studenten können sich von den Mitarbeitern von Uniability ausführlich und umfassend zu den Studienbedingungen und zum Studienumfeld beraten lassen. Das zur Verfügung gestellte Informationsmaterial hält weitere Informationen über Fördermöglichkeiten und Fakten zum Ablauf des Studiums bereit. (weiterlesen …)

Entscheidet man sich als behinderter Mensch für ein Studium im Europäischen Ausland, gibt es im Vorfeld viele, verschiedene Dinge zu organisieren. Leidet der behinderte Studierende an einer Gehbehinderung muss er sich im Vorfeld seines Studiums um eine behindertengerechte Wohnung kümmern.

Der Zugang sollte ohne Treppensteigen möglich sein. Auch für eine Assistenz, die den Studenten bei der Bewältigung des Studienalltags unterstützt muss gesorgt werden. Diese sollte beispielsweise beim Tragen der schweren Bücher behilflich sein können. Die Assistenz, die ein behinderter Student für sein Auslandsstudium in Frankreich benötigt, wird in den meisten Fällen vom Sozialamt finanziert. (weiterlesen …)

Da die Aufnahme eines Studiums mit einer Behinderung in Deutschland häufig mit Barrieren verbunden ist, entscheiden sich viele behinderte Menschen für ein Auslandsstudium. Im Ausland werden die Bedürfnisse und Belange behinderter Menschen sehr ernst genommen. Dies ist auch in Australien der Fall. Behinderte Studierende können ein umfassendes Beratungsangebot in Anspruch nehmen. Sie werden darin unterstützt ihr Studium barrierefrei und unkompliziert durchführen zu können.

Hat der behinderte Studierende sich für eine Universität in Australien entschieden, kann er umgehend mit dem Behindertenbeauftragten in Kontakt treten. Dieser erläutert dem Student entweder im persönlichen Gespräch oder auch per E-Mail, was es alles zu beachten und zu organisieren gilt. Beim Ausfüllen der Anmeldeformulare wird der behinderte Studierende umfassend unterstützt. Auch vor Ort steht der Behindertenbeauftragte dem Student Rede und Antwort. Damit beispielsweise ein blinder Studierender sich im fremden Land zurecht finden kann, wird ihm bei Bedarf ein Orientierungstrainer zur Seite gestellt. (weiterlesen …)