Archive for the ‘ Allgemein ’ Category

Dienstag, November 22nd, 2011

Die Frage stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler, die gerade ihr Abitur hinter sich haben. Was soll ich studieren? Gerade für Behinderte, die gerne einmal ins Ausland möchten, ist leider nicht alles so barrierefrei, wie es gewünscht ist. Allerdings gibt es eine Menge Möglichkeiten, der Sache auf den Grund zu gehen.

Bevor man sich entscheidet, sollten wichtige Dinge geklärt werden.

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Am 14. und 15. September 2011 findet in Dornbirn der Kongress „Voneinander lernen“ statt. Ausgerichtet wird diese Veranstaltung von der Organisation 53 Grad Nord. Die Organisation veranstaltet diesen Fachkongress in Zusammenarbeit mit der Institution für Sozialdienste, IFS aus dem österreichischen Vorarlberg. Die Institution IFS fungiert als Träger für den Verein Spagat. Dieser Verein setzt sich sehr für die Belange behinderter Menschen in Studium und Beruf ein.

Teil des Kongressprogramms ist ein Vergleich dreier Systeme, wie die Umsetzung der UN-Konvention zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben umgesetzt wird. Präsentiert werden Lösungsansätze aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Als kleines Extra obendrauf stellt der Verein Spagat am darauf folgenden tag seine Arbeit näher vor. Auf diesem Kongress wird explizit auf die Belange von Menschen mit Behinderung im Studien- und Berufsleben eingegangen.

Weitere Informationen über die Veranstaltung und die beteiligten Institutionen gibt es hier.

Behinderte Studierende, die zur Bewältigung ihres Studienalltags einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen, können dies bei einem Auslandsstudium in Spanien vorfinden. Dies meint zumindest eine betroffene Studentin in ihrem Erfahrungsbericht. Die Studierende studierte für einige Semester Technischen Umweltschutz an einer Hochschule im spanischen Valencia. Um ein projektbezogenes Studium im Ausland erfolgreich durchführen zu können, muss vorweg eine ausführliche Informationsbeschaffung stehen. Dies gilt vor allem für Studierende mit einer Behinderung, weil ein Auslandsaufenthalt einer gründlichen Organisation bedarf.

Die Studentin gibt an, dass eine selbstbestimmte Recherche auf jeden Fall zu einem eigenständigen Studium dazu gehört. Zur Recherche gehört es, sich nach verschiedenen Universitäten in denen ein Praxissemester im eigenen Fach möglich ist umzusehen. Des Weiteren empfiehlt die gehörlose Studentin behinderten studierenden nachzufragen, ob es schon Erfahrungen mit studierenden mit der gleichen Behinderung gegeben hat. Dies könnte die Zusammenarbeit vor und während des Aufenthalts im Ausland erheblich erleichtern. (weiterlesen …)

Im Rahmen des Leonardo da Vinci Projekts werden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln Praktikumsaufenthalte im Ausland behinderter studierender gefördert. Die Förderung erfolgt in Form eines Stipendiums. Auf diese Stipendien können sich behinderte studierende aus ganz Deutschland bewerben. Aktuell wurde das Projekt bis 2012/13 bewilligt.

Das Leonardo da Vinci Projekt ist ein Programm der Europäischen Union. Ziel des Programms ist die Verbesserung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine nationenübergreifende Zusammenarbeit wird durch das Projekt unterstützt. Das Projekt unterstützt verschiedene Reformvorhaben. Darunter auch die Entwicklung eines Kreditpunktesystems. Das Programm ist das größte Förderungsprogramm, was sich zur Aufgabe gemacht hat, die berufliche Bildung behinderter und nichtbehinderter Studierender zu unterstützen. (weiterlesen …)

Das Europäische Parlament bietet behinderten Menschen die Möglichkeit, ein bezahltes Praktikum zu absolvieren. Angeboten werden die Praktika behinderten Hochschulabsolventen und Interessierten, deren Qualifikationen unterhalb des Hochschulniveaus anzusiedeln sind. Hauptziel dieses besonderen Programms ist es, Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Arbeitserfahrung im Europäischen Parlament zu ermöglichen.

Ein Praktikum in der Organisation hat eine Dauer von fünf Monaten. Beginn ist immer entweder der 01. März oder der 01. Oktober eines Jahres. Es ist zu beachten, dass es keine Möglichkeit gibt, das Praktikum zu verlängern. Ein Praktikum im Europäischen Parlament bietet keine Aussicht auf eine anschließende Beschäftigung in der Organisation.

Mit seinen Praktikumsprogrammen möchte das Europäische Parlament die Chancengleichheit von Frauen und Männern mit Behinderung fördern. Ins Leben gerufen wurde diese Idee im Jahre 2006, als die Organisation erstmals ein Praktikumsprogramm für behinderte Menschen anbot. Die Eingliederung behinderter Menschen ins Arbeitsleben soll mit diesen Angeboten erleichtert werden. (weiterlesen …)

Am 26. und 27. Mai 2011 findet der diesjährige Bodenseekongress in Friedrichshafen statt. Veranstaltet wird der Kongress von der „Initiative Lifelong Learning“.

Die Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, den Anspruch behinderter Menschen auf lebenslanges Lernen zu verdeutlichen. Verschiedene Initiativen werden ihre Konzepte präsentieren und laden anschließend zu einer Diskussion ein.
Der Kongress kann als eine Austauschplattform für Menschen mit Behinderung gesehen werden. Bildungsangebote in verschiedenen Ländern, die die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben unterstützen, werden vorgestellt. (weiterlesen …)

Mittwoch, Mai 4th, 2011

Ein Studium im Ausland aufzunehmen, ist für behinderte Studierende häufig mit besonderen Barrieren und Hindernissen verbunden. Deshalb sollte ein Studienaufenthalt im Ausland, schon zu Beginn des Studiums geplant und organisiert werden. Ansprechpartner für behinderte Studenten sind immer die Behindertenbeauftragten der jeweiligen Universität oder Fachhochschule. Dort können sie beratende Angebote in Anspruch nehmen und sich ausführlich und umfassend informieren.

Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder hat sich zur Aufgabe gemacht, behinderte Studierende besonders zu unterstützen, damit sie ihren Traum in die Realität umsetzen können. Die Mitarbeiter der Viadrina wissen um die Schwierigkeiten, die es für einen behinderten Studierenden mit sich bringt und unterstützen bei deren Bewältigung. Die Europa-Universität hat verschiedene Partneruniversitäten. An diese sollen behinderte Studierende problemlos vermittelt werden. (weiterlesen …)

Mittwoch, April 27th, 2011

Möchte ein hörbehinderter Student sein Studium in der Europäischen Union absolvieren, stehen ihm dazu verschiedene Möglichkeiten und Beratungsangebote zur Verfügung. Hörgeschädigte Menschen haben es bereits im Alltag schwer, ihr Leben zu meistern. Ein Studium im Europäischen Ausland anzutreten, bedeutet für diese Menschen, dass sie eine hohe Hemmschwelle überwinden müssen. Die Behindertenbeauftragten der Universitäten der EU, stehen den gehörlosen Studenten hilfreich mit Rat und Tat zur Seite.

Vor dem Studienantritt in der EU haben gehörlose und schwerhörige Studierende die Möglichkeit, sich bei der BHSA, der Bundesarbeitsgemeinschaft hörbehinderter Studierender und Absolventen, ausführlich und umfassend über ihre Möglichkeiten zu informieren. Die BHSA zeigt den hörbehinderten Studenten unterschiedliche Wege auf und verrät ihnen Anlaufstellen an den Europäischen Universitäten und Fachhochschulen. Ebenso können hörgeschädigte Studierende bei der BHSA ein umfangreiches Beratungsangebot in Anspruch nehmen.

Die BHSA ist als ein eingetragener Verein organisiert. Diesem Verein gehören mehrere hörgeschädigte Menschen an. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen, können sie bei der Beratung individuell auf die Bedürfnisse der interessierten Studenten eingehen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft wurde 1981 gegründet und hat die umfassende Beratung hörgeschädigter Studierender und Absolventen zu ihrem Hauptanliegen gemacht. Beraten wird bei der BHSA nahezu jeder. Zum Einen Interessierte Abiturienten, Studenten und Absolventen, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz nach Abschluss ihres Studiums sind. Aber auch Behindertenbeauftragte von Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen, finden bei der Einrichtung ein informatives Beratungsangebot vor. (weiterlesen …)

Am 03.05.2011 findet in Dortmund eine spannende Informationsveranstaltung zum Thema Auslandsstudium mit Behinderung statt. Die Veranstaltung wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn organisiert. Die internationale Fachtagung steht unter dem Motto: „ERASMUS-Mobilität für Alle: Auslandsaufenthalte mit Behinderung”. Wenn ein Student mit einer Behinderung für ein Semester oder auf Praktikumsbasis ins Europäische Ausland gehen möchte, kann er sich auf dieser Veranstaltung umfassend und aus erster Hand über die Fördermöglichkeiten des ERASMUS-Mobilitätsprogramms zu informieren. Behinderte Studierende können bedeutsame Informationen dort direkt erfragen und in Erfahrung bringen. Mitarbeiter dieses speziellen Förderprogramms stehen vor Ort Rede und Antwort.

In Österreich liegt es den Universitäten und Fachhochschulen besonders am Herzen, behinderte Studierende bei der Durchführung ihres Studiums zu unterstützen. Ein eigens dafür ins Leben gerufenes Projekt, kümmert sich individuell um die Bedürfnisse behinderter Studierender.

Neben einem umfangreichen Beratungs- und Informationsangebot, kann der behinderte Studierende auch auf aktive Hilfe zurückgreifen. Das Projekt Uniability ist eine Interessengemeinschaft Behindertenbeauftragter, sowie betroffener verschiedener Universitäten in Österreich. Ziel von Uniability ist es, die Studienbedingungen an allen österreichischen Universitäten zu verbessern. Außerdem sollen die Interessen behinderter Studierender nach außen hin vertreten werden. Interessierte behinderte Studenten können sich von den Mitarbeitern von Uniability ausführlich und umfassend zu den Studienbedingungen und zum Studienumfeld beraten lassen. Das zur Verfügung gestellte Informationsmaterial hält weitere Informationen über Fördermöglichkeiten und Fakten zum Ablauf des Studiums bereit. (weiterlesen …)