Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Reisen während eines Auslandsaufenthalt für viele Studenten mit einer Behinderung als hinderlich eingeschätzt wird und deshalb oft nicht in Angriff genommen wird. Das Reisen mit einer Behinderung in den USA ist aber eine überschaubare Angelegenheit. Das Auslandsstudium gewinnt an Qualität und man kann sich ein besseres Bild von Land und Leute machen. Also, Informationen heranschaffen und die Reise planen. Hier schonmal eine paar Hilfestellungen:
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Das es grundsätzlich möglich ist Nachteilsausgleiche für behinderte Studenten während des Studiums in Anspruch zu nehmen, ist ja weitläufig bekannt. Leider sind hierzu immer noch ein paar Fragen offen und wir möchten hier helfen, die wichtigsten Fragen nocheinmal zu klären.
Wer das Auslandsstudium plant steht schnell vor der Frage wie die Finanzierung des behinderungsbedingten Mehrbedarfs im Ausland angestellt werden soll! Hier zu gibt es verbindliche Regelungen, die aber in manchen Ländern unterschiedlich gehandhabt werden. Deshalb sollte man sich rechtzeitig um alle Informationen und dem behinderungsbedingten Mehrbedarf im Ausland erkundigen.
Das Flughafenpersonal ist oftmals sehr gut geschult, trotzdem fehlt den Mitarbeitern am Boden und in der Luft in vielen Fällen die Erfahrungen, wie sie mit behinderten Reisenden umgehen müssen. Wenn Ihr also Euer Auslandsstudium plant und mit dem Flugzeug reist, solltet Ihr Euch daher vorab sehr gut bei der Airline informieren, damit Ihr dem Personal ein wenig Hilfestellung geben könnt und ich auf die Reise einstellen könnt.
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Studierende mit einem erheblichen Medikamentenbedarf sollten sich bei Ihrer Krankenkasse über den Krankenversicherungsschutz im Nicht-EU-Ausland informieren.
Solche AUskünfte sollten dann auch schriftlich abgegeben werden, damit es dann aus der Ferne keine Widersprüche gibt.
Da die Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderung in den USA und in Australien besonders gut sind, bemühen sich viele Studenten dort einen Studienplatz zu finden. Dies ist auch eine gute Idee, jedoch sollte vorher die Kostenübernahme für Medikamente mit der Krankenkasse geregelt sein.
Da die Ausgaben in den USA wesentlich höher sind als in Deutschland ist eine zusätzliche Finanzierung eigentlich unvermeidbar. Dabei kann ein Finanzierungsplan helfen. Neben dem Auslands-BAföG oder dem Bildungskredit gibt es noch andere Hilfestellungen.
In Deutschland leben gegenwärtig acht Millionen Menschen mit Behinderungen. Diese Zahl wird noch deutlich anwachsen, nicht zuletzt wegen der steigenden Lebenserwartung, die dazu führt, dass immer mehr ältere Menschen zu Reisenden mit Servicebedarf werden. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass im Jahr 2030 ca. 47% der deutschen Bevölkerung über 65 Jahre sein und im Schnitt 85 Jahre alt werden.
Für rund 10% der Deutschen ist Barrierefreiheit bereits heute zwingend erforderlich, für rund ein Drittel der Bevölkerung ist sie notwendig. Eine Untersuchung der Universität Münster belegt, dass 37% der Befragten auf eine Reise verzichtet haben, weil es keine passenden barrierefreien Angebote gab. Die Hälfte würde öfter verreisen, wenn es geeignete Angebote gäbe; mehr als 60% wären zudem bereit, einen höheren Preis zu bezahlen und in der Nebensaison zu verreisen. (weiterlesen …)
Alle ausländischen Studenten, die in Australien studieren, müssen die vorgegebene OSHC Krankenversicherung abschließen. Anderenfalls wird auch kein Studentenvisum ausgestellt.
Beim stöbern im Internet bin ich kürzlich auf einen sehr schönen Blog gestoßen, der der sich mit Barrierefreiheit und allen möglichen Themen rund um Handicaps befasst. Zwar liegt der Fokus eigentlich auf Senioren, doch hier findet sich so allerlei nützliches und interessantes.
Vor allem wird hier viel über „Events“, wie ich es jetzt mal nenne, berichtet, die in irgendeiner Form mit Handicaps und Barrierefreiheit im Zusammenhang stehen. Von Vorträgen zu barrierefreiem bauen, über Kongresse und Messen bis hin zu Sportveranstaltungen, wie den Paralympics oder einem barrierefreien FunRun. Aber auch die Themen Gesundheit und Pflege werden in Artikeln immer wieder aufgegriffen. (weiterlesen …)
Ein Gastbeitrag von MyHandicap – Community, Infos & Adressen für Menschen mit Behinderung
Knapp 13 Jahre habe ich in den Vereinigten Staaten gelebt, studiert und gearbeitet. Dort habe ich als Rollstuhlfahrer mit plastischer Dysplesie sehr positive Erfahrungen gemacht, was es bedeutet mit einer Behinderung in Schule und Gesellschaft akzeptiert, respektiert und geschätzt zu werden. (weiterlesen …)