Ein Semester im Ausland zu studieren ist für den erfolgreichen Abschluss eines Hochschulstudiums wichtig geworden. Dies gilt auch für Menschen mit einer Behinderung. Da behinderte Menschen individuelle Bedürfnisse haben und häufig auch der Förderbedarf, sowie die Organisation des Auslandsaufenthalts einer langen Planung bedürfen, sollte das auch bei einem Studienaufenthalt in England so sein.
Ein behinderter Student der Dokumentations- und Kommunikationswissenschaft entschloss sich dazu sein Praxissemester an einer englischen Hochschule zu verbringen. Ausschlaggebend für die Wahl des Landes war vor allem die Sprache. Der betroffene Student verfügte über gute Englischkenntnisse und deshalb fiel die Wahl auf eine englische Hochschule. Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz hörte sich der schwerhörige Studierende zunächst in seinem näheren Umfeld um. Er erfragte, ob Firmen in England bekannt seien, an die er sich wenden könne. Ebenso recherchierte der Studierende umfassend im Internet nach Firmen, die ihn interessieren könnten. Letztendlich kam der Student bei einer Firma, die mobile, elektronische Messgeräte für chemische und physikalische werte herstellt unter. Besonders wichtig für einen behinderten Studierenden ist der Erfahrungsaustausch. So unterhielt sich der schwerhörige Student, bevor er sein Praxissemester in England absolvierte mit einer behinderten Studentin, die bereits dort gewesen ist. Die neuen Informationen halfen ihm bei der Organisation und Durchführung seines Aufenthalts im Ausland. (weiterlesen …)