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Ein Studium trotz einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit aufzunehmen und durchführen zu können, gestaltet sich für die betroffenen Menschen oft als schwierig. Dies kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Aufgrund der Behinderung ist ein „normales Studium“ oftmals nicht möglich.

Da sich einige Universitäten innerhalb Deutschlands noch ein wenig schwer damit tun, behinderten Menschen ein gleichberechtigtes Studium zu ermöglichen, entscheiden sich viele behinderte Menschen für ein Studium im Ausland.

Unsere Europäischen Nachbarn sind häufig fortgeschrittener, wenn es darum geht behinderte Menschen bei ihrem Studium adäquat zu unterstützen. Die in der Schweiz ansässigen Hochschulen, haben es sich zur Aufgabe gemacht das scheinbar Unmögliche möglich zu machen.

Eine ganz besondere Hochschule

Eine Hochschule in der Schweiz, der die gleichberechtigte Behandlung behinderter Studierender besonders am Herzen liegt, ist die Hochschule für Heilpädagogik, kurz HFH. (weiterlesen …)

Sonntag, Mai 16th, 2010

Die Hauptstadt Madrid ist für immer mehr deutsche Studierende Ziel eines Studienaufenthaltes. Auch Studenten mit einer Behinderung sollten die Entfernung und die Sprachbarriere nicht als Hindernis sehen. Ein Auslandsstudium in Spanien ist mit der richtigen Vorbereitung kein Problem.

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Montag, März 9th, 2009

Nicht jede Universität oder Hochschule bietet behinderten Studenten die Möglichkeit für ein Auslandssemester. Zum Glück gibt es Websites, die die Recherche nach dem geeignetem Standort erleichtern und umfassende Informationen zum Thema Auslandsstudium mit Behinderung zusammengestellt haben.

Informationen vor allem für Studierende mit Sehbeeinträchtigungen sind auf der Website der Universität Karlsruhe zu finden. Das Studienzentrum für Sehgeschädigte hat eine Linkliste mit Hochschulen in Deutschland, Europa und dem außereuropäischen Ausland zusammengetragen. (weiterlesen …)

In der Zeit meines Auslandsstudiums habe ich unter anderem für die Deutsch-Fakultät meiner Hochschule, eines Colleges im US-Bundesstaat Minnesota, als „Native Assistant“ gearbeitet. Diese Hochschule bietet ihren Studenten ein sehr umfangreiches Austausch- und Fremdsprachenprogramm. Während des Auslandsstudiums war es meine Aufgabe, für die auf dem Campus untergebrachten Deutsch-Studenten Freizeitaktivitäten zu organisieren (Spiele-Abend, gemeinsames Kochen traditionell deutscher Speisen, Video-Abende auf Deutsch, deutsches „Komponisten-Raten“, und vieles mehr).

Die Stelle des „Native Assistant“ wurde nach Aussage der Dozenten am College aus mehreren Gründen eingeführt:

  • Das Sprachgefühl soll sich verbessern, weil den Studenten nicht nur „Hochschul-Deutsch“ vermittelt wird, sondern auch die im Alltag verwendete deutsche Sprache. Einführungen in Dialektsprache kann man ebenso in das Programm einbauen.
  • Der Assistent lernt etwas dazu, weil er die Aktivitäten selbst organisieren muss. Einige der Fakultäten verpflichten ihre „Assistants“ auch dazu, den Studenten Sprachunterricht zu geben.

„Native Assistants“ gibt es an mehreren sprachwissenschaftlichen Fakultäten dieser amerikanischen Hochschule.

Zu Beginn ließ die Resonanz auf die von mir organisierten „activities“ noch sehr zu wünschen übrig, das wurde jedoch mit der Zeit besser. Den meisten Zuspruch gab es auf die Videoabende; da die meisten Studenten bereits gut Deutsch konnten – einige von ihnen hatten deutsche Vorfahren oder kamen in Deutschland zur Welt – , zeigte ich die Filme meist auf Deutsch, ohne englische Untertitel. Ich spreche und verstehe Englisch zwar gut, trotzdem konnte ich der Handlung der Filme so natürlich besser folgen. Außerdem fiel es mir leichter, Verständnisfragen zu entwickeln, die ich am Ende des Films den Studenten zur Diskussion vorlegen sollte.